Die 3 Säulen zur Veränderung Teil 2 – körperliche Ebene - Die Sprache des Körpers.

Wir sind spirituelle Wesen in einem physischen Körper, auch grobstofflicher Körper genannt. Er hat Bedürfnisse wie Nahrung, Sauerstoff und Schlaf. Unser grobstofflicher Körper, den wir sehen und greifen können, ist von einem Energiefeld (Aura) umgeben und durchdrungen. Die Aura besteht aus einigen Energiekörpern (Schichten), 7 Hauptchakren und mehrere Unterchakren. Die Chakren nehmen Energien aus der Umgebung in sich auf. Sie dienen somit als Transformationszentren, in denen die aufgenommene Energie gesammelt, umgewandelt und für körperliche, seelische und geistige Prozesse zur Verfügung gestellt wird. Es besteht somit ein Austausch zwischen Innen und Außen. Auch sind in unserem Energiefeld alle Emotionen und Gedanken gespeichert. Tag für Tag ist unser Körper daher verschiedener Energien ausgesetzt und darin gefangen. Unser Körper ist unserer geistigen und energetischen (seelischen) Ebene unterlegen, er ist ein Diener. Noch genauer gesagt ist er das Erscheinungsbild von unserem wahren Sein.


Jedes der 7 Chakren versorgt einen speziellen Bereich unseres Körpers. Entsteht eine Blockade oder Ungleichgewicht in einem oder mehreren Chakren, wird unser Körper in diesem Bereich nicht ausreichend mit Energie versorgt. Dies kann zu Unwohlgefühl, Schmerzen oder Krankheiten führen. Somit lassen sich körperliche Beschwerden als energetische Blockade erkennen.


Wer die Sprache des Körpers versteht, hat die Chance den wahren Ursprung des Problems zu finden, zu erkennen und zu heilen.


Warum ist der Körper unser Diener?

Weil er keinen freien Willen hat. Er arbeitet 24 Stunden und das jeden Tag. Er muss alles hinnehmen und verdauen, Emotionen sowie künstlich hergestellte „Nahrungsaufnahme“ und diverse Suchtmitteln. Hilflos muss er täglich in unseren Emotionen baden und mit harter Arbeit, wenig Schlaf/Ruhepausen, Selbstsabotage, Selbstverleugnung und Selbstkritik Ausgleich schaffen.

Die meisten Menschen laufen vor ihrem Inneren davon, schlüpfen in andere Identitäten, spielen Rollen der Eltern, verstellen sich um geliebt zu werden und unser Körper ist gezwungen das ganze Theaterstück mitzuspielen. Er kann nicht SAGEN „Ich mag das nicht, ich hab die Schnauze voll, ich gehe“. Selbst wenn er eine Verkühlung oder gar eine erhöhte Temperatur zeigt, wird er mit weiterem Stress und Anschuldigungen umgeben.

  • „Das hat mir gerade noch gefehlt“

  • „Immer ist was anderes“

  • „Ich schlucke eine Tablette, damit ich den morgigen Tag schaffe“

  • „na toll, jetzt kann ich nicht trainieren gehen“

  • „Ich muss in 2 Tagen wieder fit sein“

  • „Ich brauche keine Pause, ich bin hart und führe meinen Alltag beinhart weiter! Mich kann nichts umhauen.“

Wäre es nicht sinnvoller zu hinterfragen warum sich körperliche Symptome zeigen?

Sollten wir nicht mehr auf unseren Körper Acht geben und eine gesunde Verbindung zu ihm aufbauen, anstatt „Wettkämpfe“ und „blinde Kuh“ mit ihm zu spielen?

Eine gesunde Selbstliebe ist der Grundstein für Gesundheit und Lebensfreude.

Kannst du dich vor einem Spiegel stellen und dich anschauen? Betrachte deinen Tempel und sage „Danke“. „Danke, dass du all meine Wut, meine Sorgen, meine Selbstkritik, meine Nachtaktionen, meine Sehnsüchte, Süchte und Selbstverbote ausgehalten hast!“ Ja, er sieht nun anders aus als bei der Geburt. Kannst du Dankbarkeit spüren? Beginne ab heute Verantwortung für deinen Körper zu übernehmen, anstatt ihn zu kritisieren, denn wie er heute aussieht, ist das Resultat deines bisherigen Lebens. Du hast dein Leben Tag für Tag selbst in der Hand, nur du ganz alleine!

Was empfindest du, wenn du dich ansiehst? Bist du ihm dankbar? Stell dir vor, du würdest dein ganzes Leben mit einem Menschen verbringen müssen, der nicht zufrieden mit dir ist, der permanente Leistung von dir erwartet, der dich nicht zur Ruhe kommen lässt, der dich hetzt, Druck aufbaut, der dir Leichtigkeit verbietet, dir einiges verbietet, der dich in Strukturen zwingt, der dich nicht schön findet und der ständig an dir „herummeckert“ und das Gesicht verzieht, wenn er dich nicht im perfekten Erscheinen sieht.

Wie würde das für dich sein? Könntest du dabei aufblühen und gesund bleiben? Dein Körper ist deinem Bewusstsein, deinen Emotionen, deinen Glaubensätzen, deinen Prägungen, deinem Lebensstil ausgeliefert und muss alles über sich ergehen lassen. Glaubst du, bietest du ihm ein schönes, friedliches Leben? Fühlt er sich wohl unter deiner Regie? Jeder Gedanke erzeugt Energie/Schwingung. Dein Körper versteht jeden einzelnen Gedanken, den du denkst. Er versteht dich in jeder Sekunde, denn er ist kein getrenntes Wesen von Dir. Dein Körper bist DU! Dein Körper ist die Materie von deiner Seele/Energiefeld.

Ist es nun nachvollziehbar, dass z.B. lang unterdrückte Emotionen, Selbstverleugnung, Perfektionismus und Selbstkritik körperliche Beschwerden verursachen? Warum ist für uns die Tätigkeit unseres Körpers eine Selbstverständlichkeit? Er dient uns jeden Tag, doch wenn er nicht mehr kann und krank wird, kommt große Verwunderung hoch, wobei Denken und Fühlen abgelehnt werden? Die Antwort ist ganz einfach! Die Hingabe zu uns selbst und damit meine ich Körper, Geist und Seele, fehlt.

Wer den Mut hat tiefer einzutauchen kann Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Anstatt körperliche Beschwerden zu ignorieren, sollte die Ursache erkannt werden.


Jeder Bereich unseres Körpers, von Kopf bis zur Zehe, verkörpert, auf energetischer Ebene, jede Lebenslage unseres Seins. Ist etwas nicht im Fluss, erkrankt unser grobstofflicher Körper und zwingt uns damit unseren, bislang, geführten Lebensstile zu hinterfragen. Unser Körper befolgt jeden Befehl den wir ihm geben, solange bis er von der Blockade beziehungsweise dem Ungleichgewicht der Energien angegriffen, geschwächt und verletzt wird und die erwünschte Leistung nicht mehr ausführen KANN!


Jeder von uns besitzt Selbstheilungskräfte. Wir alle sind fähig uns selbst zu heilen. Lange bevor sich eine Krankheit manifestiert, werden wir durch äußere Situationen immer und immer wieder damit konfrontiert. Dennoch bleibt es unbeachtet, da viel zu sehr im Alltag und im Außen gelebt wird und kein Gedanke damit verschwendet wird, negative Gefühle oder einengende Überzeugungen zu hinterfragen und zu entlassen. Wir verbiegen uns, halten krampfhaft an Glaubensätzen und alten Strukturen fest, schlucken Emotionen hinunter und gehen mit Scheuklappen durchs Leben.

Jene die sich etwas tiefer mit der Physik beschäftigten, wissen, wie Materie entsteht. Wenn IM Körper etwas wächst (zb Gallensteine) sollte man sich eine berechtigte Frage stellen! Welche Energien, welche Atome habe ich in mir, dass weitere Materie erschaffen wurde?


Hier auf Erden haben wir die Möglichkeit uns selbst zu erfahren. Wir können uns und unsere Gefühle zum Ausdruck bringen, können mit anderen Lebewesen interagieren und Schöpfer unseres Lebens werden – dank unseres Körpers. Nur um den Körper ins Gleichgewicht zu bekommen, erfordert es ein Zusammenräumen im Inneren.


Das Allerwichtigste ist, in deinem Inneren / in deinem „Keller“ eingesperrtes in die Freiheit zu entlassen. Verletzungen die fest versperrt in uns leben und nicht beachtet werden, verweilen ewig in uns und machen krank und schwer.

Gefühle zu zeigen beweist Stärke, denn du erlaubst dir dich so zu zeigen wie du bist. Es wäre sehr schade dich nur mit „Masken“ in die Außenwelt zu trauen. Zeige dich der Welt, auch wenn Eltern, Freunde oder Nachbarn anderer Meinung sind. Authentisch in den Tag zu starten bringt dich auf eine andere Ebene deines Seins, lässt dich freier werden, Begrenzungen abbauen und unbeschwert werden.


Wer die Sprache des Körpers versteht, hat die Chance den wahren Ursprung des Problems zu finden, zu erkennen und zu heilen.


Den Körper bewusst wahrnehmen und mit ihm kommunizieren!

Genau, jeder von uns kann mit seinem Körper in Kontakt treten, jedoch braucht es bei vielen Menschen großen Mut dies zu tun.

Nehme dir Zeit für dich, lege dein Smartphone, Tablett und Fernbedienung auf die Seite und beginne dich zu spüren. Traue dich! Auch wenn es dich nervös und unrund macht. Schließe deine Augen und beobachte deinen Atem. Atme einige Mal ruhig und sanft in den Bauch. Werde ruhig und fühle deinen Körper. Wo drückt oder zwickt es? Wo fühlt er sich schwer an? Hast du Schmerzen? Fühle deinen Herzschlag. Kannst du überhaupt zur Ruhe kommen? Scanne deinen Körper von Kopf bis zur Zehe.

Nimm ihn wahr und beginne ihn zuzuhören.

Nimm dich wahr und beginne dir zuzuhören.


Und denke daran:

Wenn dein Licht strahlt, halte es nicht zurück, nur weil andere in ihrer Dunkelheit verweilen wollen!

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